Willkommen im Netzwerk Lesben und Buddhismus

Praxistage 2010


Für alle Netzwerkfrauen, die an den Praxistagen teilgenommen haben oder nicht dabei sein konnten, hier ein Versuch, meine Eindrücke in Worte zu fassen. Ihr seid herzlich eingeladen, meiner inneren Bilderauswahl zu folgen und Eure eigenen dazu zu tun. Die Praxistage begannen am Freitag, dem 22. Oktober 2010. Im Laufe des Abendessens wurden wir vollzählig. Neun bekannte und zwei neue Netzwerkfrauen wurden von Inge vom Frauenferienhaus Zülpich begrüßt und stärkten sich an den leckeren Gerichten von Gabriele und Susanne aus der Küche.       

Nach einigen spielerischen Runden zum Kennenlernen begann der inhaltliche Teil zum Thema „Aus der Fülle einander begegnen“. Als Einstieg zu der Beschäftigung mit den verschiedenen buddhistischen Traditionen gab uns Eva eine bildliche Vorstellung davon, wie wir uns die Entstehung der verschiedenen Traditionen vorstellen können. Sie lud uns ein, aus unseren eigenen Erfahrungen heraus die Mechanismen zu betrachten, die zur Verbreitung der buddhistischen Lehre und zur Ausbildung der verschiedenen Traditionen geführt haben mögen. 

Ausgangspunkt für alle Traditionen ist der historische Buddha. Er teilte seine Erfahrungen mit allen gesellschaftlichen Schichten und sprach die Menschen an, um ihnen in ihren Nöten den Weg zur Befreiung aufzuzeigen. Die ihm zuhörten, nahmen das Gesagte auf und verstanden es vor dem Hintergrund ihrer individuellen Lebensumstände. Sie trugen es in ihre Dörfer zu ihren Familien und versuchten, sich damit zu beschäftigen und es in ihrem Alltag umzusetzen. Wie sich die buddhistische Lehre mit ihren verschiedenen Ausprägungen über die Jahrhunderte entwickelte, lässt sich sehr anschaulich mit der Ausbildung einer weitverzweigten Flusslandschaft vergleichen. Schon zu Zeiten Buddhas oder danach kamen Menschen in Kontakt mit der buddhistischen Lehre und begannen, sie zu leben und weiter zu entwickeln. Sie verbanden die Lehre mit ihrem Kulturraum, mit ihren bestehenden Traditionen, mit ihrer Mentalität, mit ihrer Landschaft, ihrer Sprache etc.

Stellen wir uns die verschiedenen Landschaften am Fluss vor, so gibt es den Oberlauf und die Randbereiche seines Einzugsgebietes. Dort sind die Täler schmal, eng und vielleicht auch schwer zugänglich. In abgeschiedenen Tälern können sich sehr individuelle Sichtweisen ausbilden und ohne viel Einfluss von außen von Generation zu Generation weiterentwickelt werden. Im Mittellauf eines Flusses werden die Flussarme breiter und die Täler weiträumiger. Sie bieten Raum für viele Menschen, die sich austauschen und ihre Auffassung der Lehre über größere Gebiete abgleichen und verbreiten können. Trotzdem werden sich die Menschen eines Flusstales von ihren Nachbarn im benachbarten Flusstal in manchen Auffassungen und Herangehensweisen unterscheiden. Schließlich wird der Fluss zu einem mächtigen Strom, der in das Meer mündet. In meinen Augen steht dieses Bild für das, was die verschiedenen Traditionen und Ausprägungen letztendlich verbindet. Wir, die wir vom Westen aus auf die verschiedenen buddhistischen Traditionen schauen, werden vermutlich eher die größeren Schulen und Strömungen wahrnehmen, die wir auch leichter voneinander unterscheiden können, vergleichbar den breiten Flusstälern im Mittellauf unseres Flussbildes. So finden sich im NLuB erfahrene Netzwerkfrauen, die sich intensiv mit Theravada, Zen und tibetischem Buddhismus beschäftigen, jenen Traditionen also, die die Menschen im Westen ansprechen. Aus diesem Reichtum wollten wir bei den Praxistagen schöpfen und unsere Kenntnisse vertiefen. Um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Ausprägungen erfahrbar zu machen, waren für den Samstag Übungseinheiten zu den verschiedenen Traditionen vorgesehen. So gestaltete Charlotte den Vormittag zu Theravada und Eva den Nachmittag zu Zen. Die Referentin für tibetischen Buddhismus war leider kurzfristig verhindert, was wir alle sehr bedauerten. Wir werden dies aber nachholen und der tibetischen Praxis bei einem zukünftigen Treffen Raum geben. Zurück zum Samstag, den wir schweigend verbrachten. Nachdem uns Elke mit einer Stunde Gymnastik auch körperlich sehr gut auf das Sitzen vorbereitet hatte und dem gemeinsamen Frühstück im Schweigen, begann Charlotte die erste Übungseinheit zu Theravada mit einer kurzen Einführung. Charlotte lernte den Buddhismus bei Ayya Khema kennen, die vor allem Samatha (Ruhemeditation) lehrte. Nach deren Tod wurde sie Schülerin von Sylvia Kolk. Diese verbindet Vipassana (Erkenntnismeditation) und Samatha auf der Grundlage von Metta, der Meditation der „freundschaftlichen Verbundenheit“. Charlotte beschrieb uns die Meditationspraxis von Samatha und Vipassana sowie die Gehmeditation, die im Theravada eine Ausprägung der Vipassana-Meditation ist. Da sich Theravada auf die Original-Sutren des Buddha bezieht, stellte sie die erste Lehrrede des Buddha zu den 4 Edlen Wahrheiten vor. Um die Meditationspraxis unmittelbar zu erfahren, übten wir Samatha und Vipassana als Sitzmeditation und eine Gehmeditation. Am Nachmittag gab uns Eva eine Einführung in den Zen-Buddhismus. Sie praktiziert schon seit vielen Jahrzehnten und wandte sich später dem Zen zu und zwar der Dharma Drum Tradition unter Leitung des taiwanesischen Chan Meisters Guo-xing Fa-shi. Sie machte deutlich, dass im Zen das Schweigen bzw. die Leerheit ein Grundelement ist, aus dem sich die Praxis unmittelbar ableitet. So wird im Zen ein analytisches Studium der Sutren abgelehnt, obschon deren Verinnerlichung die Grundlage der Meditation bildet. Große Bedeutung hat die Arbeit zum täglichen Lebensunterhalt, die als Teil der Meditationspraxis angesehen wird. Eva leitete Niederwerfungen und Sitz- und Gehmeditationen an, wie sie typisch für den Zen sind. Zum Abschluss rezitierten wir gemeinsam das Herz-Sutra, das die Leerheit zum Thema hat und das in der Zen-Praxis täglich gesprochen wird. Nach dem Abendessen sammelten wir schriftlich Gedanken, Erfahrungen und Kommentare auf einem großen Wandpapier. Sehr treffend war für mich, dass Jutta die liegende Acht, in der auf der einen Seite „Zen“ und auf der anderen Seite „Theravada“ stand, mit Bügeln versah, so dass sie zu einer Brille wurde mit einem Zen- und einem Theravada-Glas. Wir hatten während der Übungseinheiten tatsächlich mal durch das eine und dann durch das andere Brillenglas den Buddhismus angeschaut und nachgespürt, wie es sich anfühlt. Ungeachtet der persönlichen Note, die Charlotte und Eva ihren Anleitungen gegeben haben, konnten wir auch Unterschiede in der Herangehensweise und die jeweiligen Schwerpunkte der beiden Richtungen deutlich wahrnehmen. Am Sonntag wurde das schweigsame Frühstück durch ein Geburtstagslied für Charlotte aufgehoben, die so freundlich war, ihren Geburtstag mit uns zu verbringen. So hatten wir einen sehr vergnügten Tagesbeginn. Zum inhaltlichen Abschluss trugen wir unsere Gedanken und Erfahrungen in der großen Runde noch einmal zusammen. Ich stelle im Folgenden einige Punkte zusammen, die mir wichtig erscheinen: Die verschiedenen Traditionen sprechen unterschiedliche Bedürfnisse in uns an.
- Zen: Klarheit, Nüchternheit, Schutz vor Reizüberflutung, Einbeziehung der Arbeit in die Meditation
- Theravada: Aktives Gestalten der Meditationspraxis, Handlungsmöglichkeiten bei Störungen, persönlicher Bezug zu deutschen Lehrerinnen
- Tibetischer Buddhismus: Freude an Ritualen und Festen, reiche Auswahl an Lehrpersönlichkeiten und Angeboten Durch das Herausarbeiten der verschiedenen Traditionen wurden die Teilnehmerinnen in ihrer jeweiligen Ausrichtung bestärkt und bereichert. Das war hilfreich für die eigene Standortbestimmung. Gleichzeitig bestand viel Interesse an Gemeinsamkeiten mit anderen Traditionen und Impulsen daraus für die eigene Praxis. Das Schweigen wurde beim Frühjahrstreffen zu streng und bei den Praxistagen nicht klar genug empfunden. Es besteht ein großes Bedürfnis nach klaren Regelungen, die freundlich und achtsam umgesetzt werden. Durch die morgendliche Gymnastik bekamen wir Hinweise, wie wir uns auch auf die körperlichen Anforderungen des Sitzens vorbereiten können, so dass auch der Körper die Konzentration/Öffnung/Loslassen etc. fördern kann. Das fand ich sehr hilfreich.                  

Abschließend bedanke ich mich bei Allen, die zu diesen reichhaltigen Tagen ihre Energie und ihre Aufmerksamkeit beigetragen haben.  

 Liebe Grüße                 
Maria

 

 

Netzwerktreffen 2010


Netzwerktreffen 2010 im Frauenbildungshaus Zülpich
10 Jahre Netzwerk - 10 Jahre der Fülle und der Leerheit

 

Jubiläumstreffen war mit 13 Frauen ein kleines und feines, sehr intensives Treffen mit viel Stille, Begegnung und stiller Begegnung...

Im Vorfeld gab es ein kleines Hin und Her bei der Reservierung des Hauses. Daraus ergab sich, dass ein Teil der Frauen schon Donnerstag Abend angereist sind und der andere Freitag Abend. Damit sich beide Gruppen damit wohlfühlen konnten, haben wir das Treffen inhaltlich verschieden gestaltet. Am Donnerstag Abend haben wir erst mal miteinander Kontakt aufgenommen, Bedürfnisse und Wünsche geklärt, den Ablauf besprochen und sind dann ins Miteinander-Schweigen eingestiegen.

Der Freitag war bis zum Nachmittag der Meditation und der Achtsamkeit gewidmet. Nachmittags haben wir uns mit einer Übung auf die Öffnung unseres Kreises für die neu Anreisenden vorbereitet und Abends begann unser Treffen offiziell.

Der Samstag Vormittag war ganz mit „Leerheit gefüllt“. Wie kamen wir zu diesem Thema? Wie kam dieses Thema zu uns? Das Netzwerk verändert sich, die Treffen werden immer kleiner. Und damit müssen sich auch die Organisation und die Strukturen ändern. Das löst Unsicherheit, Ängste Ärger und Konflikte aus. Es lag ja schon fast auf der Hand, das Thema „Leerheit - Vertrauen in die Leerheit“ zu unserem diesjährigen Schwerpunktthema zu machen. Wir wollten die Leerheit erfahren, empfinden, jede für sich und in der Gruppe damit sein. Wir hatten im Vorjahr beschlossen, diesmal keine Referentin zu suchen sondern uns der „Leerheit“ auch in diesem Punkt zu nähern.

Petra hatte uns Texte zusammengestellt sowohl aus der traditionellen tibetischen Tradition als auch von www.sylvia-wetzel.de Diese haben wir gemeinsam durchgearbeitet und uns dem Thema dann mit Rundgespräch und Mindmap genähert. Ganz neu und für viele fasziniert war die Information, dass „Sunyata“ (Leerheit) unter anderem auch „Schwanger sein“ heißt! Wenn ihr mehr über die Mindmap und das Rundgespräch lesen wollt:        Rundgespräch und Mindmap "Leerheit"

Sowohl am Freitag wie auch am Samstag hat uns Angelika schon vor dem Frühstück eine Yogaeinheit angeboten, die wir gerne angenommen haben. In ihrer liebevollen Art hat sie uns mit sehr präzise angeleiteten Übungen stärker in die Wahrnehmung des Körpers hinein geführt. Eine sehr wohltuende Achtsamkeitspraxis! Petra war im letzten Jahr auf einem 3monatigem Retreat, da war die Gruppe doch sehr neugierig und so hat sie uns am Nachmittag davon erzählt und sich unseren vielen interessierten Fragen gestellt. Das Bedürfnis nach Bewegung und Schweigen wurde bei einem Schweigespaziergang zum See gestillt. Auch das Fest abends war ruhiger als in den letzten Jahren: es war uns nicht nach tanzen, nach dem leckeren Buffet ging es einfach mit Beieinandersitzen, Gesprächen und Austausch von Erinnerungen weiter. Der Sonntag Morgen hat uns noch mal eine Meditation gebracht, dann gab es das Abschlussplenum mit viel positiver Resonanz und nach dem Mittagessen schon wieder Abschied!

Und das Resümee des diesjährigen Treffens: Durch den Schweige- und Meditationstag kam eine ganz neue Tiefe eine neue Qualität in die Gruppe. Die schon entstandene Achtsamkeit und Ruhe hat es uns erleichtert, uns vom Alltag zu lösen und uns tatsächlich auf das Hier und Jetzt, auf die anderen Frauen und das Thema einzulassen. Manchmal ist es gut, wenn Pläne und Konzepte sich auflösen, es öffnet Räume für neue Erfahrungen! Sicher werden wir das mitnehmen ins nächste Treffen.

Es war auch gut, dass wir uns einem als schwierig empfundenen Thema ohne Referentin gestellt haben: So konnten wir den reichen Erfahrungen, den Erkenntnisse jeder Einzelnen Raum geben und erfahren, welche Kompetenzen es hier im Netzwerk gibt und am Ende war klar: wir brauchen nicht unbedingt eine externe Referentin!

Wie gesagt, es war ein feines, kleines Treffen. Und wenn ich so zurück sehe auf 10 Jahre Netzwerk kann ich sagen: es hat sich vieles geändert, vieles ist neu dazu gekommen, vieles auch verschwunden. Aber eines hat sich nicht verändert: nach wie vor ist das Netzwerk eine Stärkung und Unterstützung auf dem Weg, nach wie vor ist die Atmosphäre geprägt von Respekt. Und wenn ich mir die alten Berichte ansehe kann ich eigentlich einige Abschlusssätze wörtlich übernehmen:
- es waren reiche, erfüllte und inspirierende Tage! (2002)
- Ich glaube, wir haben uns alle reich gefühlt, gestützt und genährt für den weiteren Weg 2003).
- Für uns war es eine Begegnung mit vielen interessanten Frauen, interessanten Themen und uns selbst. Es war lebendig und still, fröhlich und ernst, entspannt und spannend, intensiv und leicht (2004)

Und auch das bleibt: Die Vorfreude auf die Praxistage im Oktober und das Treffen 2011.

Charlotte

Grußwort von Sylvia Wetzel

Grußwort von Claudia Webinger

Netzwerktreffen 2010


Netzwerktreffen 2010 im Frauenbildungshaus Zülpich
10 Jahre Netzwerk - 10 Jahre der Fülle und der Leerheit

 

Unser Jubiläumstreffen war mit 13 Frauen ein kleines und feines, sehr intensives Treffen mit viel Stille, Begegnung und stiller Begegnung...

Im Vorfeld gab es ein kleines Hin und Her bei der Reservierung des Hauses. Daraus ergab sich, dass ein Teil der Frauen schon Donnerstag Abend angereist sind und der andere Freitag Abend. Damit sich beide Gruppen damit wohlfühlen konnten, haben wir das Treffen inhaltlich verschieden gestaltet. Am Donnerstag Abend haben wir erst mal miteinander Kontakt aufgenommen, Bedürfnisse und Wünsche geklärt, den Ablauf besprochen und sind dann ins Miteinander-Schweigen eingestiegen.

 

Der Freitag war bis zum Nachmittag der Meditation und der Achtsamkeit gewidmet. Nachmittags haben wir uns mit einer Übung auf die Öffnung unseres Kreises für die neu Anreisenden vorbereitet und Abends begann unser Treffen offiziell.

 

Der Samstag Vormittag war ganz mit „Leerheit gefüllt“. Wie kamen wir zu diesem Thema? Wie kam dieses Thema zu uns? Das Netzwerk verändert sich, die Treffen werden immer kleiner. Und damit müssen sich auch die Organisation und die Strukturen ändern. Das löst Unsicherheit, Ängste Ärger und Konflikte aus. Es lag ja schon fast auf der Hand, das Thema „Leerheit - Vertrauen in die Leerheit“ zu unserem diesjährigen Schwerpunktthema zu machen. Wir wollten die Leerheit erfahren, empfinden, jede für sich und in der Gruppe damit sein. Wir hatten im Vorjahr beschlossen, diesmal keine Referentin zu suchen sondern uns der „Leerheit“ auch in diesem Punkt zu nähern.

 

Petra hatte uns Texte zusammengestellt sowohl aus der traditionellen tibetischen Tradition als auch von www.sylvia-wetzel.de Diese haben wir gemeinsam durchgearbeitet und uns dem Thema dann mit Rundgespräch und Mindmap genähert. Ganz neu und für viele fasziniert war die Information, dass „Sunyata“ (Leerheit) unter anderem auch „Schwanger sein“ heißt! Wenn ihr mehr über die Mindmap und das Rundgespräch lesen wollt: Rundgespräch und Mindmap "Leerheit"

 

Sowohl am Freitag wie auch am Samstag hat uns Angelika schon vor dem Frühstück eine Yogaeinheit angeboten, die wir gerne angenommen haben. In ihrer liebevollen Art hat sie uns mit sehr präzise angeleiteten Übungen stärker in die Wahrnehmung des Körpers hinein geführt. Eine sehr wohltuende Achtsamkeitspraxis! Petra war im letzten Jahr auf einem 3monatigem Retreat, da war die Gruppe doch sehr neugierig und so hat sie uns am Nachmittag davon erzählt und sich unseren vielen interessierten Fragen gestellt. Das Bedürfnis nach Bewegung und Schweigen wurde bei einem Schweigespaziergang zum See gestillt. Auch das Fest abends war ruhiger als in den letzten Jahren: es war uns nicht nach tanzen, nach dem leckeren Buffet ging es einfach mit Beieinandersitzen, Gesprächen und Austausch von Erinnerungen weiter. Der Sonntag Morgen hat uns noch mal eine Meditation gebracht, dann gab es das Abschlussplenum mit viel positiver Resonanz und nach dem Mittagessen schon wieder Abschied!

 

Und das Resümee des diesjährigen Treffens: Durch den Schweige- und Meditationstag kam eine ganz neue Tiefe eine neue Qualität in die Gruppe. Die schon entstandene Achtsamkeit und Ruhe hat es uns erleichtert, uns vom Alltag zu lösen und uns tatsächlich auf das Hier und Jetzt, auf die anderen Frauen und das Thema einzulassen. Manchmal ist es gut, wenn Pläne und Konzepte sich auflösen, es öffnet Räume für neue Erfahrungen! Sicher werden wir das mitnehmen ins nächste Treffen.

 

Es war auch gut, dass wir uns einem als schwierig empfundenen Thema ohne Referentin gestellt haben: So konnten wir den reichen Erfahrungen, den Erkenntnisse jeder Einzelnen Raum geben und erfahren, welche Kompetenzen es hier im Netzwerk gibt und am Ende war klar: wir brauchen nicht unbedingt eine externe Referentin!

 

Wie gesagt, es war ein feines, kleines Treffen. Und wenn ich so zurück sehe auf 10 Jahre Netzwerk kann ich sagen: es hat sich vieles geändert, vieles ist neu dazu gekommen, vieles auch verschwunden. Aber eines hat sich nicht verändert: nach wie vor ist das Netzwerk eine Stärkung und Unterstützung auf dem Weg, nach wie vor ist die Atmosphäre geprägt von Respekt. Und wenn ich mir die alten Berichte ansehe kann ich eigentlich einige Abschlusssätze wörtlich übernehmen:

  • es waren reiche, erfüllte und inspirierende Tage! (2002)
  • ich glaube, wir haben uns alle reich gefühlt, gestützt und genährt für den weiteren Weg 2003).
  • Für uns war es eine Begegnung mit vielen interessanten Frauen, interessanten Themen und uns selbst. Es war lebendig und still, fröhlich und ernst, entspannt und spannend, intensiv und leicht (2004)

 

Und auch das bleibt: Die Vorfreude auf die Praxistage im Oktober und das Treffen 2011.

 

Charlotte

Grußwort von Sylvia Wetzel

Grußwort von Claudia Webinger


 





 



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